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Seven Nordrhein-Westfalen
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat aktuelle Zahlen zur Verkehrssicherheit veröffentlicht, die eine besorgniserregende Entwicklung zeigen. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr insgesamt 16.496 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von E-Scootern erfasst, bei denen Personen zu Schaden kamen. Dies entspricht einem Anstieg von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Bilanz der Unfälle ist schwerwiegend: Insgesamt verloren 38 Menschen ihr Leben, was eine Zunahme um elf Todesfälle im Vergleich zum vorangegangenen Zeitraum bedeutet. Zudem wurden rund 1.900 Personen schwer und über 16.000 leicht verletzt. Besonders häufig sind junge Menschen unter 25 Jahren in das Unfallgeschehen verwickelt.
Als eine der Hauptursachen identifizierten die Behörden die widerrechtliche Nutzung von Gehwegen statt der vorgeschriebenen Radwege oder Fahrbahnen. Zudem stellt der Konsum von Alkohol ein erhebliches Risiko dar: Fast elf Prozent der Unfälle standen in direktem Zusammenhang mit einer Alkoholisierung der E-Scooter-Fahrer. Dies liegt deutlich über dem Durchschnitt bei anderen Fortbewegungsmitteln wie Fahrrädern.
Ein weiteres Sicherheitsproblem bleibt das verbotene Mitfahren auf den für eine Person zugelassenen Rollern. In fast 90 Prozent der Fälle, in denen es zu Kollisionen mit Fußgängern kam, trugen die E-Scooter-Nutzer die alleinige Verantwortung für den Zusammenstoß.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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