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Seven Nordrhein-Westfalen
Am frühen Mittwochmorgen haben Ermittler aus Deutschland und den Niederlanden eine koordinierte Razzia gegen mutmaßliche Drogenhändler durchgeführt. Im Fokus standen dabei Lagerhallen in Kaldenkirchen und Niederkrüchten sowie weitere Objekte im Kreis Heinsberg. Dabei konnten insgesamt neun Tatverdächtige festgenommen werden.
Die Behörden werfen der Gruppierung vor, seit Beginn des vergangenen Jahres in großem Stil Grundstoffe für die illegale Herstellung von Amphetaminen beschafft und eigene Labore betrieben zu haben. Die Ermittler fanden bei den Durchsuchungen nicht nur Chemikalien in Tonnenstärke, sondern in Niederkrüchten auch eine Schusswaffe. Aufgrund der Gefahrenlage waren Spezialeinsatzkräfte sowie die Feuerwehr vor Ort, um mögliche giftige Gase zu sichern.
Gegen drei der Beschuldigten lagen bereits vor dem Einsatz Haftbefehle vor. Die übrigen sechs Personen wurden vorläufig in Gewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Krefeld koordiniert die weiteren Ermittlungen in Zusammenarbeit mit Europol, um das Ausmaß der illegalen Produktionsstätten in der deutsch-niederländischen Grenzregion vollständig aufzuklären.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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