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Seven Nordrhein-Westfalen
Die anhaltende Hitzewelle sorgt in Südwestfalen für eine erhöhte Alarmbereitschaft bei den Rettungskräften. In den vergangenen Tagen mussten die Feuerwehren zu mehreren Bränden in Waldrandnähe ausrücken, um ein Übergreifen der Flammen auf größere Waldflächen zu verhindern.
In Wilnsdorf-Rinsdorf konnte ein 50 Quadratmeter großer Brand, der an einem Sandkasten entstanden war, zügig gelöscht werden. Auch in Meschede und Sundern-Langscheid gab es Einsätze: Hier brannten Unterholz, Kompost sowie ein Baumstumpf. In beiden Fällen gelang es den Einsatzkräften durch schnelles Handeln, eine größere Katastrophe abzuwenden.
Zur Absicherung der Brandorte setzten die Einsatzleiter Drohneneinheiten des Deutschen Roten Kreuzes sowie des Märkischen Kreises ein. Diese Technik half dabei, versteckte Glutnester in der Umgebung aufzuspüren und somit die Gefahr einer erneuten Entzündung auszuschließen.
Trotz der erfolgreichen Einsätze fordern Feuerwehrvertreter vor Ort eine intensivere Ausbildung für ihre Einheiten. Während das Wissen bei Gebäude- oder Fahrzeugbränden als exzellent gilt, bestehe bei der speziellen Taktik zur Bekämpfung von Waldbränden noch Nachholbedarf, um für künftige Trockenperioden noch besser gerüstet zu sein.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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