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Seven Nordrhein-Westfalen
Am frühen Montagmorgen startete die Polizei eine groß angelegte Razzia in mehreren Städten des Ruhrgebiets. Hintergrund ist eine pro-kurdische Demonstration, die am 20. Januar in Dortmund in massive Gewalt umgeschlagen war. Die Beamten durchsuchten die Wohnungen von Verdächtigen, um gezielt nach Beweismitteln wie Mobiltelefonen und Datenträgern zu suchen.
Die Ermittler hatten in den vergangenen Monaten umfangreiches Videomaterial und soziale Netzwerke ausgewertet, um die Täter zu identifizieren. Insgesamt 31 Personen stehen im Fokus der Ermittlungskommission, 19 von ihnen konnten die Beamten bereits namentlich benennen. Bei den damaligen Ausschreitungen waren sieben Polizisten durch Böller und Steinwürfe verletzt worden; zudem wurden ein Restaurant beschädigt und Autos demoliert.
Den Beschuldigten werden schwere Straftaten vorgeworfen, darunter schwerer Landfriedensbruch, Körperverletzung sowie Sachbeschädigung. Auch das Verwenden verbotener Symbole und der Einsatz von Pyrotechnik spielen in den Ermittlungsakten eine zentrale Rolle. Die Polizei betont, dass sich die Maßnahmen ausschließlich gegen die gewalttätigen Randalierer richten, während der Großteil der damaligen Demonstration friedlich verlief.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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