Nordrhein-Westfalen

Hitzewelle in Köln: Sieben Personen in Dachwohnungen kollabiert

todayJuli 2, 2026

Hintergrund
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Hitzewelle in Köln: Sieben Personen in Dachwohnungen kollabiert

Die anhaltende Hitzewelle in Köln hat zu einem dramatischen Anstieg medizinischer Notfälle geführt. Innerhalb von nur 24 Stunden mussten die Rettungskräfte sieben Personen aus ihren Wohnungen bergen, die aufgrund der extremen Temperaturen in ihren Räumlichkeiten das Bewusstsein verloren hatten. Besonders betroffen waren Bewohner von Dachgeschosswohnungen, in denen sich die Hitze massiv gestaut hatte.

Bei den Betroffenen wurde eine lebensgefährliche Hyperthermie diagnostiziert. Ein Patient befand sich in einem so kritischen Zustand, dass vor Ort sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet werden mussten. Die Einsatzkräfte betonen, dass selbst körperlich fitte Personen ohne Vorerkrankungen bei einer gemessenen Körpertemperatur von 42 Grad in akute Lebensgefahr geraten können.

Die Lage für den Kölner Rettungsdienst ist derzeit äußerst angespannt. Die Einsatzzahlen sind im Vergleich zu moderateren Tagen massiv angestiegen, was die Feuerwehr dazu zwang, zusätzlich Löschfahrzeuge in den medizinischen Rettungsdienst einzubinden. Die Behörden appellieren eindringlich an die Bevölkerung, bei der aktuellen Wetterlage besonders auf sich und ihre Mitmenschen zu achten.

Angesichts der hohen Temperaturen warnt die Feuerwehr zudem erneut vor dem lebensgefährlichen Fehler, Kinder oder Haustiere in geparkten Fahrzeugen zurückzulassen. Selbst bei kurzen Standzeiten im Schatten können sich Innenräume innerhalb weniger Minuten so stark aufheizen, dass dies für die Insassen tödliche Folgen haben kann.

Geschrieben von: Seb Debollivier

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