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Seven Nordrhein-Westfalen
Ein schreckliches Gewaltverbrechen erschüttert die Stadt Stade. Bei Schüssen in einer Betreuungseinrichtung für junge Mütter und deren Kinder kamen am Mittag insgesamt sechs Menschen ums Leben. Unter den Todesopfern befinden sich vier Frauen und zwei Männer, die in der Einrichtung als Mitarbeiter tätig waren.
Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler liegt der Tat ein familiärer Hintergrund zugrunde. Der mutmaßliche Schütze, ein 45-jähriger Mann aus dem Raum Hannover, soll sich in einem Sorgerechtsstreit befunden haben. Sowohl das Kind des Mannes als auch dessen Mutter hielten sich zum Zeitpunkt der Tat in der Einrichtung auf.
Der Verdächtige konnte kurz nach der Tat durch Polizeikräfte gestoppt werden. Er hatte gemeinsam mit einer weiteren Frau versucht, mit einem Auto vom Tatort zu fliehen. Die Hintergründe zur Herkunft der Tatwaffe sind derzeit noch Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens reagierte erschüttert auf den Vorfall und bezeichnete das Geschehen als kaltblütige Tat. Die Spurensicherung und die Kriminalpolizei waren über Stunden vor Ort im Einsatz, um den genauen Hergang des Verbrechens zu rekonstruieren.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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