play_arrow
Seven Nordrhein-Westfalen
Ein schreckliches Verbrechen hat die Stadt Stade erschüttert. Am Mittag fielen in einer Einrichtung für Mutter-Kind-Betreuung Schüsse, die für sechs Mitarbeiter des privaten Trägers tödlich endeten. Die Polizei traf aufgrund der räumlichen Nähe der Wache schnell ein, konnte jedoch trotz sofortiger Reanimationsversuche das Leben der Opfer nicht mehr retten.
Der mutmaßliche Schütze, ein 45-jähriger Mann aus Hannover, ergriff zunächst die Flucht. Einsatzkräfte stoppten sein Fahrzeug in der Nähe des Tatorts, indem sie die Reifen des Wagens zerschossen. Der Verdächtige sowie eine Begleiterin aus seinem sozialen Umfeld wurden daraufhin in Gewahrsam genommen. Die Bewohnerinnen der Einrichtung blieben bei dem Angriff physisch unverletzt und wurden in Sicherheit gebracht.
Erste Ermittlungen deuten auf ein Familiendrama hin. Der Tatverdächtige, der bereits polizeilich bekannt war, soll sich in einem Sorgerechtsstreit um sein Kind befunden haben. Zum Zeitpunkt der Tat fand in der Einrichtung ein Termin statt, an dem mehrere der getöteten Angestellten teilnahmen. Die Innenministerin von Niedersachsen sprach von einer kaltblütigen Tat, die keinen politischen Hintergrund aufweise.
Geschrieben von: Seb Debollivier
© 2026 Seven Radio Nordrhein-Westfalen
Beitrags-Kommentare (0)