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Seven Nordrhein-Westfalen
Das Landgericht Zweibrücken hat am Donnerstag einen 26-jährigen Mann zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Hintergrund ist ein tödlicher Vorfall bei einer Fahrkartenkontrolle nahe Landstuhl, der sich vor fünf Monaten ereignete.
Der Verurteilte war im Regionalexpress ohne gültigen Fahrausweis unterwegs. Als ihn der Zugbegleiter aufforderte, den Zug zu verlassen, eskalierte die Situation. Der Täter schlug dem Opfer mehrfach mit hoher Wucht gegen den Kopf. Der 43-jährige Zugbegleiter erlitt dabei schwere Hirnverletzungen und verstarb kurz darauf in einer Klinik.
Die Tat wurde durch Überwachungskameras im Zug dokumentiert, was zur Beweisführung beitrug. Während die Anklage ursprünglich zwölf Jahre Haft gefordert hatte, plädierte die Nebenklage auf eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes. Die Richter entschieden letztlich auf Körperverletzung mit Todesfolge.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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