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Seven Nordrhein-Westfalen
Zwei Wochen nach den schweren Erdstößen der Stärke 7,2 und 7,5 im Norden Venezuelas haben internationale Rettungsteams ihre Arbeit vor Ort weitgehend eingestellt. Die Helfer begründen den Abzug damit, dass die Überlebenschancen unter den Trümmern mittlerweile bei nahezu null liegen und nun schweres Gerät für den Wiederaufbau benötigt wird.
Die offizielle Bilanz der Katastrophe, die sich am 24. Juni ereignete, ist erschütternd: Behörden bestätigen mittlerweile 3.685 Todesopfer. Allein innerhalb des letzten Tages wurden 150 weitere Leichen aus den Ruinen geborgen. Besonders stark betroffen ist die Region La Guaira, in der zahlreiche Wohnhäuser dem Erdboden gleichgemacht wurden.
Während sich professionelle Suchmannschaften zurückziehen, fordern verzweifelte Angehörige weiterhin eine lückenlose Suche nach ihren vermissten Familienmitgliedern. UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher ist vor Ort eingetroffen, um die nächste Phase des Einsatzes zu planen. Dabei stehen die medizinische Versorgung der Bevölkerung sowie die Bereitstellung von Wasser und Notunterkünften im Vordergrund.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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