Nordrhein-Westfalen

Strenge Wasserentnahme-Verbote in NRW: Hohe Bußgelder bei Verstößen

todayJuli 7, 2026

Hintergrund
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Strenge Wasserentnahme-Verbote in NRW: Hohe Bußgelder bei Verstößen

Die anhaltende Trockenperiode in Nordrhein-Westfalen zwingt die Bezirksregierungen zum Handeln. Um den gefährdeten Wasserstand in heimischen Gewässern zu stabilisieren und die Flora sowie Fauna zu schützen, wurde ein striktes Verbot für die Wasserentnahme erlassen.

Betroffen sind unter anderem die Ems in den Kreisen Steinfurt und Warendorf sowie in Münster. Zudem weitet sich die Regelung auf das Rheinland aus: An der Sieg, der Agger, der Rur, der Erft und der Wupper ist das Abpumpen untersagt. Die Pegelstände sind derzeit so niedrig, wie sie für gewöhnlich erst am Ende des Sommers gemessen werden.

Das Verbot bleibt im Rheinland vorerst bis zum 30. September bestehen, im Bereich Münster gilt die Maßnahme sogar bis Ende Oktober. Die Behörden betonen jedoch, dass die Situation laufend beobachtet wird, um bei ausreichenden Niederschlägen gegebenenfalls früher Entwarnung zu geben.

Ausnahmen gelten lediglich für das Tränken von Vieh durch Landwirte sowie das Schöpfen von Wasser mit einfachen Handgefäßen. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält und illegal Wasser abpumpt, muss mit empfindlichen Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen.

Geschrieben von: Seb Debollivier

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