Nordrhein-Westfalen

DRK warnt: Blutreserven in NRW durch Hitzewelle auf kritischem Tiefstand

todayJuli 4, 2026

Hintergrund
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DRK warnt: Blutreserven in NRW durch Hitzewelle auf kritischem Tiefstand

Die extremen Temperaturen der letzten Tage haben in Nordrhein-Westfalen zu einem besorgniserregenden Engpass bei der Blutversorgung geführt. Wie der Blutspendedienst West des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aktuell berichtet, ist das Spendenaufkommen um rund 40 Prozent eingebrochen. Viele Bürger sagten ihre Termine aufgrund der Hitze kurzfristig ab oder verschoben diese auf unbestimmte Zeit.

Die Situation ist besonders kritisch, da Blutkonserven nur eine begrenzte Haltbarkeit aufweisen und nicht künstlich produziert werden können. Besonders rote Blutkörperchen und Blutplättchen sind auf einen stetigen Nachschub angewiesen. Bleiben die Spenden aus, droht – wie bereits Anfang des Jahres an der Uniklinik Essen geschehen – die Verschiebung notwendiger, planbarer Operationen.

Angesichts der bevorstehenden Sommerferien, in denen die Spendenbereitschaft erfahrungsgemäß ohnehin abnimmt, richtet das DRK einen dringenden Appell an die Bevölkerung in NRW. Experten betonen, dass eine Blutspende auch bei sommerlichen Temperaturen sicher möglich ist, sofern die Spender vor und nach dem Termin ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen und körperliche Anstrengungen vermeiden.

Geschrieben von: Seb Debollivier

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