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Seven Nordrhein-Westfalen
Ein Krypto-Betrug hat in Bonn für einen finanziellen Schaden gesorgt. Nachdem ein Mann über eine Online-Anzeige auf eine vermeintliche Trading-Plattform aufmerksam wurde, investierte er dort Kapital in Kryptowährungen. Der Schwindel flog erst auf, als die Webseite des Anbieters plötzlich nicht mehr erreichbar war.
Die Täter gehen dabei nach einem festen Muster vor: Über soziale Netzwerke und professionell gestaltete Internetseiten locken sie Anleger mit unrealistisch hohen Renditen. Nach einer initialen Registrierung nehmen die Kriminellen Kontakt auf, um ihre Opfer zu ersten Überweisungen im dreistelligen Bereich zu bewegen.
Auf den gefälschten Portalen werden den Nutzern anschließend scheinbare Erfolge präsentiert, um sie zu weiteren Investitionen zu drängen. Wenn Anleger versuchen, ihr Geld abzuheben, fordern die Betrüger stattdessen zusätzliche Zahlungen für angebliche Steuern. Sobald diese Summen fließen, brechen die Täter den Kontakt ab und löschen ihre Online-Präsenz.
Die Bonner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und rät zur Vorsicht bei unaufgeforderten Anlageangeboten. Vor Investitionen sollte stets die Datenbank der Finanzaufsicht BaFin geprüft werden. Zudem sollten Bürger unter keinen Umständen Fremden Zugriff auf ihre Computer gewähren oder sensible Bankdaten preisgeben.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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