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Seven Nordrhein-Westfalen
Während einer Jugendkundgebung unter dem Motto „Gen Z regelt“ in Köln ist die Situation am Rande massiv eskaliert. Aus einer vermummten Menschenmenge heraus flogen unvermittelt Steine und Böller auf die Beamten. Die Ordnungshüter mussten daraufhin mit Wasserwerfern einschreiten und führten bei knapp 1.000 Personen Identitätsfeststellungen durch.
Die Einsatzleitung sprach im Anschluss von gezielten Provokationen. Laut Polizei reisten Personen extra an, um Gewalttaten zu begehen und den friedlichen Charakter der Versammlung als Deckmantel zu missbrauchen. Bei den Kontrollen entdeckten die Kräfte ein besorgniserregendes Arsenal: Neben selbstgemachter Pyrotechnik befanden sich auch Stichwaffen und Brandvorrichtungen im Gepäck von Verdächtigen. Ein 56-jähriger Mann, der während einer Kontrolle handgreiflich geworden war, wird dem Haftrichter vorgeführt; in seinem Rucksack fanden sich Molotowcocktails.
Unabhängig von der eigentlichen Kundgebung zog es am Abend weitere Krawallmacher in die Innenstadt. Dort demolierten Gruppen Schaufenster, legten Brände in Müllcontainern und attackierten anrückende Rettungskräfte sowie die Feuerwehr massiv mit Flaschenwürfen. Insgesamt trugen 23 Polizisten Verletzungen davon, zudem wurden fünf Streifenwagen durch Vandalismus schwer beschädigt. Die Polizei war bis in die Morgenstunden im Dauereinsatz.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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