Nordrhein-Westfalen

Illegale Entsorgung im Naturschutzgebiet: Rund 400 Kilo Schlachtabfälle im Further Moor entdeckt

todayOktober 31, 2026 77

Hintergrund
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Illegale Entsorgung im Naturschutzgebiet: Rund 400 Kilo Schlachtabfälle im Further Moor entdeckt

Schockierender Fund für Spaziergänger und Experten in Nordrhein-Westfalen: Im Naturschutzgebiet Further Moor in Langenfeld haben Kriminelle rund 400 Kilogramm verwesende Schlachtreste illegal abgeladen. Die in Plastiksäcken verpackten Tiermassen wurden versteckt nahe eines Waldweges deponiert und wiesen bereits starken Madenbefall auf.

Fachleute schlugen sofort Alarm, da die verrottenden Reste eine akute Bedrohung für das sensible Ökosystem darstellen. Durch den Verwesungsprozess drohten giftige Stoffe in den Boden und angrenzende Gewässer zu gelangen. Zudem warnten Biologen vor Parasiten, die für frei lebende Tiere und Nutztiere in der Umgebung lebensgefährlich werden können.

Die Bergung gestaltete sich extrem aufwendig und kostspielig. Ein in Schutzanzügen agierender Schädlingsbekämpfer musste die Fundstücke mit schwerem Gerät in sichere Tonnen verfrachten, bevor sie in einer Anlage für Sondermüll verbrannt wurden. Die Stadt Langenfeld bleibt vorerst auf Kosten in Höhe von rund 10.000 Euro sitzen.

Die örtlichen Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Um den Umweltsündern auf die Spur zu kommen, hat die Stadtverwaltung inzwischen eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus der Bevölkerung ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat führen.

Geschrieben von: Seb Debollivier

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