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Seven Nordrhein-Westfalen
Aufregung am Dienstagabend in Marl-Sinsen: Ein Sicherheitsdienst hat auf dem Gelände eines lokalen Umspannwerks an der Schmielenfeldstraße einen unbefugten Eindringling bemerkt und umgehend die Gesetzeshüter verständigt. Gegen 21 Uhr rückte ein Großaufgebot von rund zwölf Einsatzkräften der Polizei an den Ort des Geschehens aus, um das Areal abzusichern.
Bei einer ersten Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Stacheldraht auf der Umzäunung gezielt durchtrennt worden war. Kriminaltechniker begannen sofort damit, Spuren am beschädigten Zaun zu sichern. Wegen widriger Witterungsverhältnisse musste ein zunächst geplanter Hubschraubereinsatz abgesagt werden; stattdessen übernahm die Feuerwehr die Luftsuche mit einer speziellen Drohne inklusive Wärmebildkamera. Weder der Flüchtige noch verdächtiges Equipment konnten jedoch entdeckt werden.
Am Gebäude selbst gab es nach ersten Erkenntnissen keine Beschädigungen. Die Ermittler halten daher einen Diebstahlversuch – etwa von wertvollem Kupfer – für naheliegender als einen gezielten Sabotageakt, wollen letzteren aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht gänzlich ausschließen. Gegen 23 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet. Nun werten die Behörden die gesicherten Spuren sowie die Aufzeichnungen der Überwachungskameras aus.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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