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Seven Nordrhein-Westfalen
Schwere Vorwürfe gegen eine Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen: Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat beim Landgericht Anklage gegen die 62-jährige Pädagogin eingereicht. Im Raum stehen die Vorwürfe des Betrugs in elf besonders schweren Fällen sowie der Urkundenfälschung.
Den Ermittlungen zufolge soll die Beschuldigte seit dem Jahr 2009 nicht mehr im Klassenzimmer gestanden haben. Allein für den Zeitraum zwischen März 2021 und März 2025 werfen die Behörden der Frau vor, reihenweise Krankschreibungen eingereicht zu haben, obwohl sie arbeitsfähig gewesen sein soll. Als Lehrkraft an einem Berufskolleg im Kreis Wesel erhielt sie dadurch nach Behördenangaben Bezüge von rund 248.000 Euro, auf die sie keinen Anspruch hatte.
Zudem soll die Angeschuldigte im Zuge eines laufenden Disziplinarverfahrens gefälschte Dokumente vorgelegt haben. Die Anklagebehörde wirft ihr vor, zwei Tauchtauglichkeitsnachweise selbst angefertigt und fälschlicherweise einer nicht existierenden Medizinerin zugeschrieben zu haben. Die Ermittlungen waren ins Rollen geraten, nachdem die Personalakte bei einer Überprüfung durch die Bezirksregierung auffällig geworden war.
Geschrieben von: Seb Debollivier
todayNovember 5, 2026 66 32
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