Nordrhein-Westfalen

Sturmtiefs „Luise“ und „Manja“: Heftige Schäden und Großeinsätze in NRW

todayOktober 26, 2026 66

Hintergrund
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Sturmtiefs "Luise" und "Manja": Heftige Schäden und Großeinsätze in NRW

Heftige Sturmböen und heftiger Dauerregen haben Nordrhein-Westfalen am Wochenende in Atem gehalten. Die Unwetterfronten der Sturmtiefs „Luise“ und „Manja“ führten zu zahlreichen Alarmierungen für die Einsatzkräfte in der Region. Besonders der Bahnverkehr sowie mehrere Städte im Ruhrgebiet und im Sauerland waren stark von den Unwettern betroffen.

Im Dortmunder Stadtteil Körne stürzte in den frühen Morgenstunden des Sonntags ein massiver Baum auf das Dach eines Wohnhauses und richtete schwere Schäden an der Dachkonstruktion an. Auch in Essen rückten die Rettungskräfte zu mehr als einhundert sturmbedingten Einsätzen aus, da herabstürzende Äste und umgeknickte Bäume Fahrbahnen blockierten und geparkte Autos beschädigten. Verletzte wurden glücklicherweise zunächst nicht gemeldet.

Neben den Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 90 Kilometern pro Stunde sorgten erhebliche Regenmengen für überflutete Straßen und unter Wasser stehende Unterführungen. Auch der Schienenverkehr kam zeitweise zum Erliegen: Zahlreiche Strecken im Revier mussten wegen blockierter Gleise und beschädigter Oberleitungen gesperrt werden, was zu deutlichen Verspätungen und Teilausfällen führte.

Geschrieben von: Seb Debollivier

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