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Seven Nordrhein-Westfalen
Der verheerende Waldbrand im Hürtgenwald, der zu den schwersten Naturereignissen dieser Art in Nordrhein-Westfalen zählt, ist nach Einschätzung der Ermittlungsbehörden nicht durch natürliche Ursachen entstanden. Die Staatsanwaltschaft Aachen hat nun bestätigt, dass von einer Fremdeinwirkung ausgegangen wird. Ob das verheerende Feuer jedoch vorsätzlich gelegt oder fahrlässig entfacht wurde, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar.
Die Flammen waren im vergangenen August ausgebrochen und hatten sich rasant zu einem Rekordfeuer ausgebreitet. Kriminaltechniker und Sachverständige haben bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass es mindestens zwei getrennte Ausgangspunkte des Feuers gab. Diese weisen zwar räumliche und zeitliche Parallelen auf, agierten aber unabhängig voneinander. Eine Detonation alter Weltkriegsmunition schliessen die Behörden inzwischen aus.
Für die Brandstiftungssuche läuft die Arbeit auf Hochtouren, allerdings gibt es bisher keinen konkreten Tatverdächtigen. Rund 177 Bürgerhinweise brachten keinen entscheidenden Durchbruch, und auch die Analyse von Mobilfunkdaten brachte keine heissen Spuren. Bei einem der Brandherde sei zudem ausgeschlossen, dass weggeworfene Gegenstände aus Fahrzeugen das Feuer auslösten, da das betroffene steile Gelände völlig abseits jeglicher Strassen liegt.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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