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Seven Nordrhein-Westfalen
Auf der beliebten Cranger Kirmes bleibt vorerst alles beim Alten. Eine Initiative für ein striktes Verbot von Hunden auf dem Festgelände wurde vom Stadtrat am Dienstagabend (13. Oktober) vorerst aufgeschoben. Obwohl viele Fraktionen das Anliegen grundsätzlich unterstützen, sehen die Verantwortlichen noch zu viele juristische Hürden.
Hintergrund ist der erneute Vorstoß eines Bürgers, der zuvor mehr als 2.200 Unterschriften für den Schutz von Mensch und Tier überreicht hatte. Während andere Großveranstaltungen wie das Oktoberfest in München bereits entsprechende Regeln durchsetzen, verweist die Stadt Herne auf die besondere Beschaffenheit des Geländes. Da sich der Rummel teilweise über den öffentlichen Straßenraum erstreckt und nicht komplett eingezäunt ist, gestaltet sich eine Umsetzung rechtlich kompliziert.
Die Kommunalpolitiker stimmten schließlich einstimmig dafür, die Verwaltung mit einer erweiterten Untersuchung zu beauftragen. Dabei sollen auch übergeordnete Behörden einbezogen werden, um mögliche Lücken im Tierschutz- und Ordnungsrecht zu klären. Wann genau mit einem endgültigen Entscheid zu rechnen ist, bleibt damit vorerst offen.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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