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Seven Nordrhein-Westfalen
Ein Lehrer aus Wuppertal, der über Monate hinweg im Fokus von Ermittlungen stand, ist wieder in den Schuldienst zurückgekehrt. Nachdem die Bezirksregierung den Mann vor knapp zwei Jahren aufgrund von Islamismus-Vorwürfen suspendiert hatte, konnte der Pädagoge seine Lehrtätigkeit im September wieder aufnehmen. Er ist nun in der Erwachsenenbildung tätig.
Grundlage für die behördlichen Untersuchungen war eine Fernsehdokumentation, die Verbindungen des Mannes zu einer inzwischen verbotenen Moschee in Hamburg nahelegte. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal prüfte den Fall intensiv auf den Verdacht der Volksverhetzung, stellte das Strafverfahren jedoch im September 2025 mangels nachweisbarer strafbarer Äußerungen ein.
Das daraufhin eingeleitete Disziplinarverfahren der Bezirksregierung umfasste umfangreiche Zeugenbefragungen und die Prüfung zahlreicher Dokumente. Laut Behördenangaben ließen sich die schwerwiegenden Vorwürfe nicht bestätigen. Lediglich für zwei geringfügige Vergehen – die Teilnahme an einer Demonstration sowie eine konkrete Meinungsäußerung – erhielt der 44-Jährige eine formelle Ermahnung.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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