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Seven Nordrhein-Westfalen
Der Vorfall ereignete sich, als Beamte der Polizei ein Wohngebäude im Stadtteil Langerfeld aufsuchten, um Ermittlungen in einem Stalking-Fall aufzunehmen. Beim Betreten des Objektes schlugen die mitgeführten mobilen Gaswarngeräte der Polizisten sofort Alarm und wiesen auf eine hohe Konzentration von Kohlenmonoxid hin.
Umgehend wurde die Feuerwehr alarmiert, die den Verdacht bestätigte. Die Einsatzkräfte lokalisierten im Keller des Hauses eine korrodierte Gasleitung als Gefahrenquelle. Parallel dazu ergaben erste Untersuchungen, dass eine defekte Heizanlage maßgeblich zu der gefährlichen Ansammlung des geruchlosen Gases beigetragen haben dürfte.
Zur Sicherheit aller Anwohner wurden das betroffene Mehrfamilienhaus sowie ein angrenzendes Gebäude vollständig geräumt. Insgesamt 32 Personen wurden für die Dauer der Arbeiten in einem bereitgestellten Linienbus der Wuppertaler Stadtwerke untergebracht und betreut. Glücklicherweise kam bei diesem Vorfall niemand zu Schaden.
Der Einsatz, an dem rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt waren, dauerte etwa zweieinhalb Stunden. Nachdem die Leckage gesichert und das Gebäude ausreichend belüftet wurde, konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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