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Seven Nordrhein-Westfalen
Die Staatsanwaltschaft Hagen hat zwei Ermittlungsverfahren gegen einen ehemaligen Angestellten der Sparkasse Iserlohn eingeleitet. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, über einen längeren Zeitraum hinweg Gelder von Kundenkonten abgezweigt zu haben. Unter den betroffenen Konten befinden sich laut ersten Erkenntnissen auch solche von bereits verstorbenen Personen.
Die Vorwürfe beziehen sich primär auf Transaktionen, die in den Jahren 2024 und 2025 stattfanden. Die strafrechtlichen Ermittlungen wurden durch Hinweise des Hauptzollamts im Zusammenhang mit Geldwäscheverdacht sowie durch eine interne Meldung des Geldinstituts angestoßen. Derzeit arbeiten die Behörden daran, das exakte Ausmaß der Veruntreuungen und die Anzahl der geschädigten Kunden zu ermitteln.
Seitens der Sparkasse Iserlohn hieß es, man habe die betroffenen Kunden sowie deren Erben bereits informiert. Unmittelbar nach Entdeckung der Unregelmäßigkeiten zu Beginn des Jahres seien interne Prüfungen eingeleitet worden. Nach Angaben der Bank wurden die unrechtmäßig abgebuchten Summen den Betroffenen bereits in vollem Umfang zurückerstattet, sodass den Kunden kein finanzieller Verlust entstanden sei.
Die juristische Aufarbeitung des Falls dauert an. Ob es zu einer Anklage kommt und wie hoch der Gesamtschaden tatsächlich ist, bleibt Gegenstand der laufenden Untersuchungen der Staatsanwaltschaft.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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