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Seven Nordrhein-Westfalen
Am heutigen Vormittag hallte ein lauter Knall durch Grevenbroich. Pünktlich um 11:00 Uhr brachte eine gezielte Sprengung den 200 Meter hohen Betonschlot des stillgelegten Braunkohlekraftwerks Frimmersdorf zum Einsturz.
Der Energiekonzern RWE bestätigte, dass die zwei präparierten Ladungen planmäßig zündeten und das gewaltige Bauwerk kontrolliert zu Fall brachten. Zurück bleiben nun rund 14.000 Tonnen Bauschutt, die in den kommenden Wochen vor Ort zerkleinert und fachgerecht entsorgt werden müssen.
Der Rückbau des gesamten Kraftwerksareals ist ein langfristiges Projekt, das nach aktuellen Planungen bis zum Jahr 2028 abgeschlossen sein soll. Auf der freiwerdenden Fläche sind zukünftig ein digitaler Gewerbestandort sowie neue Infrastrukturen geplant, wobei einige historische Anlagenteile wie die Maschinenhalle erhalten bleiben sollen.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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