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Seven Nordrhein-Westfalen
Der Rhein in Nordrhein-Westfalen zeigt erste Anzeichen einer Erholung. Nachdem der Wasserstand in Düsseldorf Mitte August mit minus fünf Zentimetern einen historischen Tiefpunkt erreichte, stieg der Pegel am Sonntagnachmittag wieder auf 45 Zentimeter an. Auch in Köln und Bonn wurden leichte Zuwächse verzeichnet, die den Fluss nach den extremen Trockenwochen wieder etwas ansteigen ließen.
Trotz der messbaren Zunahme bleibt die Lage für die Binnenschifffahrt kritisch. An der für den Güterverkehr maßgeblichen Stelle bei Kaub wurde am Sonntag ein Stand von 46 Zentimetern gemessen – ein Wert, der weiterhin deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Schiffe können derzeit nur mit einem Bruchteil ihrer regulären Kapazität beladen werden, um nicht auf Grund zu laufen.
Experten und Logistikunternehmen dämpfen die Hoffnung auf eine schnelle Normalisierung des Warenverkehrs. Eine nachhaltige Besserung der Situation wird laut Betreibern des Duisburger Hafens erst für den Zeitraum Ende September oder Anfang Oktober prognostiziert. Bis der Rhein wieder wie gewohnt befahren werden kann, sind laut Einschätzung von Schifffahrtsexperten langanhaltende und intensive Niederschläge notwendig.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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