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Seven Nordrhein-Westfalen
Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat entschieden, das bestehende Sonntagsfahrverbot für schwere Lkw weiter auszusetzen. Aufgrund der extremen Niedrigwasserstände, die den Gütertransport auf den Flüssen massiv behindern, bleibt diese Ausnahmeregelung nun bis zum 30. September bestehen.
Ziel der Maßnahme ist es, die Lieferketten trotz der schwierigen Bedingungen in der Binnenschifffahrt aufrechtzuerhalten. Neben NRW haben auch andere Bundesländer wie das Saarland und Rheinland-Pfalz ihre Fristen entsprechend verlängert, um die wirtschaftliche Versorgung sicherzustellen.
Vertreter der Logistikbranche begrüßten den Schritt, wiesen jedoch darauf hin, dass der Straßenverkehr die fehlenden Kapazitäten der Schifffahrt nur teilweise kompensieren könne. Trotz der verlängerten Fahrzeiten bleibt die Lage angesichts der historisch niedrigen Wasserstände weiterhin angespannt.
Zusätzlich zu den Fahrten am Sonntag wurde die Erlaubnis zur Zwischenlagerung von Gefahrgutcontainern in den Häfen ausgeweitet. Bisher haben diese Maßnahmen laut Branchenvertretern nicht zu einer signifikanten Zunahme von Staus auf den Autobahnen geführt.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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