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Seven Nordrhein-Westfalen
Der Dortmunder Hauptbahnhof wurde in den vergangenen Monaten mehrfach zum Schauplatz schwerwiegender Straftaten. Besonders gravierend war ein Vorfall im März, bei dem ein 22-jähriger Mann einen 56-jährigen Ticketverkäufer mit einem Messer lebensgefährlich verletzte. Der Täter kehrte nach einer vorausgegangenen Auseinandersetzung um ein fehlendes Passfoto gezielt zum Schalter zurück und attackierte den Angestellten. Das Landgericht verurteilte den Mann später zu einer mehrjährigen Haftstrafe.
Auch abseits dieses Kapitalverbrechens sorgt die Sicherheitslage am Bahnhof immer wieder für Einsätze der Bundespolizei. So wurde am 20. Juli ein 27-Jähriger festgenommen, der eine täuschend echt aussehende Spielzeugpistole offen im Hosenbund trug. Videoaufzeichnungen belegten, dass er die Waffe zuvor provokativ hinter einem Beamten manipuliert hatte, was ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz nach sich zog.
Nur wenige Tage später, am 24. Juli, eskalierte eine Identitätsfeststellung. Ein 35-jähriger Mann leistete bei einer Kontrolle massiven Widerstand und griff mehrere Polizisten auf der Wache mit Tritten und Schlägen an. Zwei Beamte trugen dabei Verletzungen davon und mussten medizinisch versorgt werden; einer der Polizisten war im Anschluss nicht mehr dienstfähig.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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