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Seven Nordrhein-Westfalen
Ein technischer Defekt lag laut Betreiberangaben nicht vor. Der Vorfall ereignete sich, als der junge Mann während der Fahrt seine Hand über den Rand des Bootes hielt. Sein Finger geriet dabei in den Spalt zwischen dem Wasserfahrzeug und der festen Fahrrinne, was zu einer schweren Quetschung und dem Verlust eines Teils des Fingers führte.
Da das Personal den Unfall während der laufenden Fahrt zunächst nicht bemerkte, dauerte es etwa drei Minuten, bis das Boot wieder den Ausstiegsbereich erreichte. Während dieser Zeit waren die Schmerzensschreie des Verletzten für andere Fahrgäste deutlich zu hören.
Nach der Ankunft an der Station wurde umgehend der Rettungsdienst alarmiert und die Attraktion vorübergehend stillgelegt. Der Parkbetreiber betonte nach einer technischen Überprüfung, dass die Anlage einwandfrei funktioniere und die geltenden Sicherheitsregeln das Verbleiben der Hände im Bootsinneren zwingend vorschreiben.
Eine interne Untersuchung soll nun klären, ob die Aufsichtspflicht des Personals ausreichend wahrgenommen wurde. Die Wasserbahn ist nach der Kontrolle bereits wieder für den regulären Betrieb freigegeben worden.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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