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Seven Nordrhein-Westfalen
Ein massiver Fall von Postunterschlagung beschäftigt heute die Justiz in Krefeld. Ein ehemaliger Zusteller muss sich vor dem Amtsgericht verantworten, nachdem er über einen längeren Zeitraum hinweg mehr als 30.000 Sendungen nicht an die Empfänger ausgeliefert hatte.
Der Schwindel flog erst auf, als ein aufmerksamer Bürger eine riesige Menge ungeöffneter Post in einem Altpapiercontainer entdeckte und die Ermittlungsbehörden alarmierte. Bei der anschließenden Durchsuchung der Privaträume des Beschuldigten stießen die Beamten auf ein regelrechtes Lager: Tausende Briefe waren dort untergebracht, viele davon waren bereits gewaltsam geöffnet worden.
Der Fall löste in der Region großes Befremden aus, da Tausende Haushalte über Monate hinweg keine Post erhielten. Das Gericht wird nun das Strafmaß für den Mann festlegen, der die ihm anvertrauten Sendungen systematisch unterschlug, anstatt sie ordnungsgemäß zuzustellen.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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