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Seven Nordrhein-Westfalen
todayOktober 27, 2026 52 2
Heftige Windböen haben am Wochenende im bevölkerungsreichsten Bundesland Spuren hinterlassen und den Start in die neue Woche für zahlreiche Pendler erheblich erschwert. Die Sturmtiefs „Manja“ und „Luise“ fegten über die Region und richteten im Schienennetz teils erhebliche Schäden an. Vor allem umgestürzte Bäume auf den Gleisen sowie beschädigte Oberleitungen machen dem Bahnverkehr in vielen Städten zu schaffen.
Bereits seit dem gestrigen Sonntagabend kommt es auf zahlreichen Verbindungen zu Teilausfällen und Totalperren. Besonders stark betroffen sind das Ruhrgebiet sowie die Region um Soest, wo wichtige Linien wie die RE11, RB59 und RB89 betroffen sind. Auch auf Streckenabschnitten der S9, RE49, RE22 und RB24 läuft der Betrieb nur stark eingeschränkt oder musste vorübergehend komplett eingestellt werden. Mancherorts wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Wer heute auf die Bahn angewiesen ist, muss viel Geduld mitbringen und sollte vor der Abfahrt unbedingt die aktuellen Verbindungsinformationen prüfen. Die Verkehrsbetriebe raten dazu, mehr Reisezeit einzuplanen, da die Instandsetzungsarbeiten an den beschädigten Strecken und Leitungen mancherorts noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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