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Seven Nordrhein-Westfalen
Der erste herbstliche Sturmturm mit dem Namen „Luise“ hat am Freitag im Westen und Südwesten Deutschlands für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Heftige Böenknallten über das Land, entwurzelten Bäume und beschädigten Fahrzeuge sowie Gebäude. Besonders hart traf es Nastätten in Rheinland-Pfalz, wo eine Windböe am Freitagnachmittag ein Metallgestell umriss und zwei Personen schwer verletzte.
Auch in Nordrhein-Westfalen hielten die Sturmschäden Rettungskräfte und Polizei auf Trab. So musste in Duisburg die Feuerwehr zu rund 40 Einsätzen ausrücken, weil umgestürzte Bäume Wege und Straßen blockierten. An der Autobahn 1 krachte ein mächtiger Baum gegen eine Lärmschutzwand, was zu einer zeitweisen Sperrung der Fahrbahn in Richtung Köln führte. Im Bahnverkehr kam es ebenfalls zu massiven Behinderungen durch herabgestürzte Äste und Schäden an Oberleitungen.
Meteorologen warnen indes vor Entwarnung, denn das nächste Tiefdruckgebiet steht bereits in den Startlöchern. Nach dem Abzug von „Luise“ in Richtung Ostsee kündigt sich mit „Manja“ schon die nächste Schlechtwetterfront an, die ab dem Abend von Westen her aufzieht und erneut Sturmböen sowie starken Regen im Gepäck hat.
Geschrieben von: Seb Debollivier
todayNovember 5, 2026 66 32
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