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Seven Nordrhein-Westfalen
Cyberkriminelle haben das Datennetz der Alternative für Deutschland (AfD) attackiert und nach eigenen Angaben einen massiven Datensatz erbeutet. Im Internet ist nun ein Link aufgetaucht, der zu einer anonymen Webseite führt, auf der eine Übersicht von rund 421.000 angeblichen Parteimails gelistet wird. Die Echtheit der Dokumente lässt sich derzeit noch nicht eindeutig verifizieren.
Wie die Parteiführung auf Anfrage bestätigte, ereignete sich der Einbruch bereits im September bei einem externen Hosting-Dienstleister. Die Täter hätten demnach Kopien von einigen wenigen Postfächern gezogen, von denen der Großteil allerdings schon seit längerer Zeit nicht mehr aktiv genutzt worden sei. Aktuelle E-Mail-Postfächer des Bundesverbandes seien von dem Hack glücklicherweise verschont geblieben.
Den Angaben zufolge stammen die kompromittierten Daten unter anderem aus zehn bestimmten Konten. Darunter befinden sich nach Medieninformationen auch ein ehemaliger Account des früheren Parteivorsitzenden Alexander Gauland sowie ein Postfach der Bundesgeschäftsstelle. Auch Dokumente mit Bezug zu Landesverbänden aus Nordrhein-Westfalen sollen im Umlauf sein.
Die Verantwortlichen der Partei gaben an, den unbefugten Zugriff damals schnell bemerkt und gestoppt zu haben. Die betroffenen Nutzer wurden demnach umgehend in Kenntnis gesetzt. Die aktuelle Veröffentlichung im Netz wird nun intern geprüft, um das genaue Ausmass des Datenlecks festzustellen.
Geschrieben von: Seb Debollivier
todayNovember 5, 2026 67 33
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