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Seven Nordrhein-Westfalen
Spaziergänger am Rheinufer müssen aktuell mit lebensgefährlichen Entdeckungen rechnen. Durch den stark gesunkenen Pegelstand des Flusses werden vermehrt explosive Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Die Behörden in der Region registrieren deshalb eine stark gestiegene Zahl von Einsätzen für die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes.
Allein in Köln zählten die städtischen Stellen zwischen August und Anfang Oktober mehr als 50 Verdachtsfälle, von denen Dutzende tatsächlich entschärft werden mussten. In Bornheim-Widdig sprengten Experten erst kürzlich eine Weltkriegsbombe direkt am Ufer, während in Düsseldorf unter anderem Panzerfäuste und Phosphorbomben unschädlich gemacht wurden. Auch in Bonn und Leverkusen rückten die Einsatzkräfte in den vergangenen Wochen drastisch häufiger aus.
Angesichts der akuten Bedrohung durch die alten Sprengkörper warnen die Kommunen davor, die freiliegenden und trockenen Bereiche des Flussbetts zu betreten. Wer einen verdächtigen Gegenstand im Uferbereich oder im flachen Wasser entdeckt, wird dringend aufgefordert, diesen keinesfalls zu berühren und sofort die Polizei oder die Feuerwehr zu alarmieren.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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