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Seven Nordrhein-Westfalen
Am Donnerstag, dem 1. Oktober, wurde in Münster der Westfälische Friedenspreis verliehen. Preisträger war in diesem Jahr NATO-Generalsekretär Mark Rutte, für den Friedrich Merz die Laudatio hielt. Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst nahm an der Zeremonie im Rathaus teil.
Während der Veranstaltung versammelten sich zahlreiche Demonstranten in der Innenstadt, um ihren Unmut über die Preisvergabe an den Chef des Militärbündnisses auszudrücken. In sozialen Netzwerken verbreitete Videoaufnahmen dokumentieren, wie die Protestierenden mit Pfiffen und Sprechchören wie „Blut an euren Händen“ ihre Ablehnung gegenüber der NATO und den anwesenden Politikern äußerten.
Trotz der lautstarken Unmutsbekundungen vor dem Rathaus hielt Friedrich Merz an seiner Rede fest. Er betonte die Bedeutung der NATO als Garant für Sicherheit und Wohlstand. Mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine warnte er vor hybriden Bedrohungen und einer möglichen Ausweitung des Konflikts auf europäisches Territorium.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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