Nordrhein-Westfalen

Hürtgenwald-Inferno: Bilanz nach verheerendem Großbrand

todaySeptember 20, 2026 246

Hintergrund
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Hürtgenwald-Inferno: Bilanz nach verheerendem Großbrand

Vier Wochen nach dem Ausbruch des Großfeuers im Hürtgenwald hat das Landwirtschaftsministerium von Nordrhein-Westfalen die endgültige Schadensbilanz vorgelegt. Insgesamt vernichteten die Flammen eine Fläche von 339 Hektar, was den Vorfall zum schwersten Waldbrand im Bundesland seit vielen Jahrzehnten macht.

Die Löscharbeiten stellten die Einsatzkräfte vor enorme Herausforderungen. In der kritischen Phase der Katastrophe waren über 1.800 Helfer von Feuerwehr, Bundeswehr, Polizei und dem Technischen Hilfswerk vor Ort. Unterstützt wurden sie zudem durch elf Hubschrauber und lokale Landwirte, die ihre Güllefässer für den Wassertransport umfunktionierten. Etwa 2.000 Menschen mussten während der Löscharbeiten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden.

Das Ministerium führt die außergewöhnliche Brandaktivität des Sommers auf die extreme Trockenheit zurück. Bis Mitte August waren fast alle Waldflächen des Landes von Dürre betroffen. Während die meisten der 61 weiteren Waldbrände in NRW in diesem Jahr glücklicherweise klein blieben, forderte das Inferno im Hürtgenwald die volle Kapazität der Rettungskräfte über eine Woche hinweg, bis das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Die Ermittlungen zur exakten Brandursache dauern derweil weiter an.

Geschrieben von: Seb Debollivier

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