Nordrhein-Westfalen

Mordkommission ermittelt nach Brandattacke auf Rollstuhlfahrer in Hagen

todaySeptember 19, 2026 484

Hintergrund
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Mordkommission ermittelt nach Brandattacke auf Rollstuhlfahrer in Hagen

Ein schockierender Vorfall erschüttert Hagen: Am Donnerstagabend, den 17. September 2026, kam es in einer Grünanlage an der Johann-Friedrich-Oberlin-Straße zu einer lebensgefährlichen Auseinandersetzung. Eine 18-Jährige soll dort im Streit einen 67-jährigen Rollstuhlfahrer mit einer entzündlichen Flüssigkeit übergossen und anschließend angezündet haben.

Passanten bemerkten die brennende Person und schritten geistesgegenwärtig ein. Durch ihr schnelles Eingreifen konnten sie die Flammen löschen und vermutlich das Leben des Seniors retten. Die sofort alarmierten Rettungskräfte versorgten das Opfer, das schwere Verletzungen erlitt, die jedoch nach aktuellem Stand nicht lebensbedrohlich sind.

Die Tatverdächtige ergriff unmittelbar nach dem Angriff die Flucht. Eine eigens eingerichtete Mordkommission nahm die Ermittlungen auf und konnte die junge Frau nach intensiver Fahndung im rund 80 Kilometer entfernten Münster ausfindig machen. Dort wurde sie durch eine Spezialeinheit der Polizei vorläufig festgenommen.

Die Hintergründe der Tat sowie das Motiv der 18-Jährigen sind derzeit noch unklar. Laut Angaben der Hagener Polizei kannten sich die beiden Beteiligten flüchtig aus der Vergangenheit. Die Kriminalpolizei arbeitet weiterhin an der Aufklärung des Falls.

Geschrieben von: Seb Debollivier

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