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Seven Nordrhein-Westfalen
Eine mehrtägige Fahndungsaktion der Polizei hat ein Ende gefunden. Am Dienstag (8. September) nahmen Sicherheitskräfte einen Mann am Kraftwerk Weisweiler in Nordrhein-Westfalen fest. Der Festgenommene steht im dringenden Verdacht, für eine Reihe von Sabotageakten an verschiedenen Umspannwerken verantwortlich zu sein.
Die Anschlagsserie hatte Anfang September begonnen. Zunächst geriet das Umspannwerk Turnow-Preilack in Brandenburg ins Visier, kurz darauf folgten weitere Angriffe auf Energieinfrastrukturen in NRW und Sachsen. Die Polizei hatte eine Sonderkommission mit rund 60 Beamten eingesetzt, um den Täter zu identifizieren.
Der mutmaßliche Täter, ein Mann aus Gevelsberg, hatte sich zuvor in einem Bekennerschreiben selbst zu den Taten bekannt. In diesem Dokument begründete er sein Vorgehen mit einer radikalen Ablehnung fossiler Energieträger. Innenminister Herbert Reul stufte das Schreiben aufgrund präziser Angaben zu den verwendeten Sprengvorrichtungen als glaubhaft ein.
Der Mann, der in der Vergangenheit durch technisches Interesse aufgefallen war, wurde nun in Gewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich auf den Hintergrund der Vorfälle sowie die Frage, ob der Tatverdächtige tatsächlich, wie von ihm behauptet, allein gehandelt hat.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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