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Seven Nordrhein-Westfalen
Eine Welle von Sabotageakten gegen die kritische Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen hält die Sicherheitsbehörden in Atem. Nachdem am Donnerstagabend in Dormagen-Gohr ein verdächtiger Gegenstand nahe einer Stromanlage entdeckt wurde, haben sich die Hinweise auf eine gezielte Kampagne gegen Umspannwerke verdichtet. Auch in Weisweiler bei Aachen wurden Einsatzkräfte mobilisiert, nachdem ein Bekennerschreiben auf eine geplante Tat an diesem Standort hingewiesen hatte.
Die Ermittler gehen mittlerweile offiziell von Sabotage aus. Wie aus Polizeikreisen verlautete, wurden an mehreren Standorten – darunter in Bergheim und im brandenburgischen Jänschwalde – technische Vorrichtungen zum Abschuss von Pyrotechnik sichergestellt. Diese Bausätze sollen nach unbestätigten Berichten mit Zeitschaltuhren und Drähten manipuliert worden sein.
Im Zentrum der Fahndung steht nun ein Mann aus Gevelsberg. Die Polizei prüft derzeit intensiv, ob der Verfasser des vorliegenden Bekennerschreibens tatsächlich der Täter ist oder ob es sich um einen Trittbrettfahrer handelt. Die Suche nach dem Beschuldigten läuft auf Hochtouren.
Während die Sicherheitsvorkehrungen an den Anlagen verschärft wurden, bleibt die Herausforderung für die Behörden groß. Eine flächendeckende Überwachung der weitläufigen Stromnetze ist aufgrund von Personalmangel und strengen datenschutzrechtlichen Vorgaben derzeit kaum umsetzbar.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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