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Seven Nordrhein-Westfalen
Aufatmen für Pendler und Reisende in Schwaben. Die massiven Sperrungen rund um den wichtigsten Bahnknotenpunkt der Fuggerstadt sind inzwischen weitgehend aufgehoben. Zuvor ging stundenlang gar nichts mehr: Die Deutsche Bahn musste den kompletten Verkehr stoppen. Gestrandete Fahrgäste harrten ungeduldig an den Zugängen oder an Ausweichstationen aus. Auslöser für dieses Ausnahmezustand war ein heftiger Knall, der die Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft versetzte.
Was genau in den frühen Morgenstunden passierte, rekonstruieren die Ermittler derzeit. Fest steht bislang nur: Ein noch nicht abschließend identifizierter Sprengkörper detonierte in einer Passage nahe den Gleisen. Dabei wurden zwei zufällig anwesende Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren leicht verwundet. Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes rückten umgehend an, um den Tatort zu untersuchen. Aus der Luft unterstützten Drohnen die aufwendige Spurensicherung der Beamten.
Im Laufe des Vormittags sorgte dann ein Spürhund für erneute Anspannung. Das Tier schlug gezielt an einem Abfallbehälter an, was zu einer weiteren, strikten Abriegelung des Areals führte. Glücklicherweise gab es kurz darauf Entwarnung, da die Experten kein weiteres gefährliches Material entdeckten. Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte der Vorfall gezielt einem ansässigen Juweliergeschäft gegolten haben. Es kursieren sogar Gerüchte über den Einsatz einer Handgranate. Die Polizei hält sich mit offiziellen Stellungnahmen zu diesen Spekulationen jedoch vorerst zurück.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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