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Seven Nordrhein-Westfalen
In der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren hat sich die Lage am frühen Freitagmorgen dramatisch zugespitzt. Ein großflächiger Waldbrand, der bereits rund 25 Hektar umfasst, zwang die Einsatzkräfte zu drastischen Maßnahmen. Aufgrund einer ungünstigen Windentwicklung drohten die Flammen auf Wohngebiete überzugreifen.
Die Behörden lösten über die Warn-App NINA Alarm aus und ordneten die sofortige Evakuierung des Ortsteils Gey an, in dem etwa 1.800 Menschen leben. Auch für den angrenzenden Ort Großhau besteht weiterhin eine akute Gefährdungslage. Betroffene wurden angewiesen, sich umgehend in Sicherheit zu bringen und lediglich das Nötigste mitzunehmen. Als erste Anlaufstelle für die Anwohner dient die Grundschule Straß.
Zur Bekämpfung des Feuers ist ein spezielles Vegetationsbrand-Modul aus Nordrhein-Westfalen vor Ort. Einsatzkräfte aus mehreren Städten wie Bonn und Düsseldorf unterstützen die lokalen Feuerwehren mit schwerem Gerät, um die Ausbreitung der Flammen zu stoppen. Trotz der schwierigen Bedingungen gibt es nach derzeitigem Stand keine verletzten Personen.
Die Polizei hat weiträumige Straßensperrungen eingerichtet, darunter auf der L25 und der B399. Die Bevölkerung wird eindringlich gebeten, die betroffenen Gebiete weiträumig zu umfahren, um die Rettungsarbeiten nicht zu behindern. Die Ursache für das Feuer, das am Donnerstag ausbrach, ist bislang noch nicht geklärt.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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