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Seven Nordrhein-Westfalen
Im Hürtgenwald ist am Freitag, den 14. August, ein massiver Waldbrand ausgebrochen, der bereits eine Fläche von rund 300 Hektar erfasst hat. Die Lage ist äußerst kritisch: Die Feuerwehr hat aufgrund der gefährlichen Kombination aus stark wechselnden Winden, niedriger Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen die höchste Warnstufe ausgerufen.
Die Ortschaft Gey wurde bereits vollständig evakuiert, da sich die Flammen gefährlich nah an die Siedlung herangearbeitet hatten. Auch eine für betroffene Bürger eingerichtete Notunterkunft in Hürtgenwald-Straß musste vorsorglich geräumt werden. Ein Krisenstab koordiniert vor Ort die umfassenden Maßnahmen.
Rund 350 Einsatzkräfte, unterstützt durch Löschhubschrauber, Wasserwerfer und Pionierpanzer der Bundeswehr, kämpfen gegen die Ausbreitung der Flammen. Die A4 ist in diesem Bereich teilweise gesperrt; die Anschlussstellen Düren und Langerwehe dienen derzeit ausschließlich als Zufahrtswege für die Rettungs- und Löschfahrzeuge.
Die Situation bleibt angespannt, da bereits kleinste Funkenflug-Ereignisse bei der aktuellen Trockenheit neue Brandherde entfachen können. Die Behörden bitten die Bevölkerung, den betroffenen Bereich weiträumig zu meiden und die Anweisungen der Einsatzkräfte strikt zu befolgen.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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