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Seven Nordrhein-Westfalen
Große Verwirrung bei Eltern in Witten: Ein offizielles Schreiben der Stadtverwaltung enthielt einen QR-Code, der eigentlich zur Einrichtung eines SEPA-Lastschriftmandats für Kita-Gebühren dienen sollte. Statt auf dem städtischen Portal landeten die Nutzer jedoch auf einer dubiosen Webseite, die ein kostenpflichtiges Abonnement bewarb.
Ein aufmerksamer Bürger bemerkte den Betrugsversuch rechtzeitig, als er nach dem Scannen des Codes zur Zahlung eines Euro aufgefordert wurde. Im Kleingedruckten der betrügerischen Seite verbarg sich eine Kostenfalle, die nach einer kurzen Testphase monatliche Gebühren in Höhe von 49 Euro vorsah. Die Stadtverwaltung bestätigte den Vorfall am Mittwochmorgen.
Nach ersten Erkenntnissen der IT-Abteilung war das System der Stadt nicht gehackt worden. Vielmehr hatte ein externer Dienstleister, der für die Erstellung der QR-Codes genutzt wurde, ungefragt Werbung für das Abo-Modell zwischengeschaltet. Die Stadt Witten distanziert sich von dem Vorfall und hat die betroffenen Bürger angewiesen, den QR-Code auf keinen Fall zu nutzen.
Wer seine Zahlungsdaten übermitteln möchte, wird gebeten, das offizielle Online-Portal der Stadt Witten direkt über den Browser aufzurufen. Die Verwaltung arbeitet derzeit an einer Aktualisierung der noch nicht versandten Bescheide und prüft neue Sicherheitsstandards für ihre internen Prozesse, um derartige Fehler in Zukunft auszuschließen.
Geschrieben von: Seb Debollivier
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